Das Arbeitsstipendium 2024

Das Stipendium

Wir schreiben jährlich ein Arbeitsstipendium in Höhe von 2.400 Euro aus, um eine Autorin bei der Arbeit an ihrem eingereichten Krimiprojekt zu unterstützen. Ob gemütlicher Regional- oder akribischer Polizei-Krimi, ob US-inspirierter hardboiled oder nordisch-unterkühlter Roman Noir, ob humorvoller Whodunit, atemraubender Thriller oder gar eine Sammlung eigener Krimikurzgeschichten – alle Formen der Kriminalliteratur sind uns willkommen, solange sie in deutscher Sprache verfasst sind und sich an Erwachsene richten (keine Kinder- und Jugendkrimis).

Zweck des Arbeitsstipendiums

„Das Stipendium hat zum Ziel, es Frauen mit einer Leidenschaft für das Krimi-Schreiben zu ermöglichen, sich den nötigen Raum und die Zeit dafür zu nehmen. Oft wird das eigene Schreiben aufgrund von beruflichen und familiären Verpflichtungen hintenangestellt. Die Stipendiaten der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schade das ist und welche Schätze es zu heben gibt. Gerade die Anfänge einer Autorinnenkarriere sind nicht immer leicht. Hier möchten wir mit dem Stipendium ein wenig unterstützen“, erklärt Claudia Wuttke, die Präsidentin der Mörderischen Schwestern.

Die Mörderischen Schwestern schreiben ihr Arbeitsstipendium 2023 bereits zum zehnten Mal aus. Die Auszeichnung mit dem Stipendium kann gerade in diesen schweren Zeiten für Autorinnen, eine Motivation zum Durchhalten und Weiterschreiben sein.

Die Jury 2024

Die Jury 2024 legt los ...

Die Bewerbungszeit für das Arbeitsstipendium der ‚Mörderischen Schwestern e.V‘ 2024 ist beendet.  Für die diesjährige Jury bestehend aus Mareike Fröhlich, Slavica Klimkowsky, Christine Rechl, Sonja Wolfer und Annette Riech beginnt nun die Arbeit.

129 Autorinnen - darunter zwei Autorinnen-Duos – haben 127 Projekte eingereicht. Die Beiträge sind so unterschiedlich wie die Autorinnen. Uns erreichten Thriller, Psychothriller, Ökothriller, Regiokrimis, Strickkrimis, Weinkrimis, Cosycrime und vieles mehr. Die Autorinnen sind quer durch alle Berufe vertreten. Neben den Berufsautorinnen und -lektorinnen sind auffallend viele Lehrerinnen zu finden. Unter den Bewerberinnen in diesem Jahr, sind auch Ärztinnen, Polizistinnen, Literaturwissenschaftlerinnen, Dozentinnen, Studentinnen, Winzerinnen, eine Konditormeisterin, eine Klinik-Clownin und eine ehemalige Olympiateilnehmerin. Die  Alterspanne der Autorinnen reicht von der Jüngsten mit zarten 16 Jahren bis zu den Ältesten mit Ende 70. Die Einsendungen kamen in diesem Jahr aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Griechenland und sogar aus Südafrika und Australien!

Die drei Monate Bewerbungszeit könnte man fast auf die letzten zehn Tage im Mai eindampfen. Die 79 Einsendungen trafen allein in den letzten eineinhalb Wochen ein. Viel Arbeit für die Jurysekretärin Carolyn Srugies, die alle Beiträge auf Korrektheit und Anonymität prüfen musste, bevor sie sie an die Jurorinnen weitergeleitet hat. Und noch mehr Arbeit haben die Jurorinnen, die nun geballt das Gros der Projekten lesen dürfen. Pro Bewerbung liest die Jury zwei Normseiten Exposé und bis zu 15 Seiten der Leseprobe also 127 x 17, das sind 2159 Seiten!

Die Jurysekretärin Carolyn lehnt sich nun erst einmal bis Ende Juli zurück – bis die Zoom-Meetings mit den Jurorinnen beginnen. Die Longlist der Projekte wird am 15.9.2024 veröffentlicht, auf der Website der Schwestern und im Krimiticker. Die Shortlist wird am 29.9. bekannt gegeben, die Gewinnerin 2024 am 13.10.2024.

Slavica, Christine, Annette, Mareike und Sonja werden sicher eine würdige Stipendiatin finden. Sommerlektüre haben sie jedenfalls reichlich.

 

Unsere Stipendiatinnen

Vorstellung der Stipendiatinnen und ihrer Projekte

Seit 2014 vergeben die Mörderischen Schwestern ein Arbeitsstipendium. Hier könnt ihr die Details zu den Stipendiatinnen, ihren Projekten und Jurybegründungen nachlesen.