Die Longlist ist da!

12 Autorinnen haben es in die nächste Runde geschafft!

Die Jurorinnen Anke Küpper, Andrea Z. Rhein, B.B. Scharp, Sabine Weiß und Manuela Wirtz hatten es nicht leicht. Sie durften sich durch 124 Bewerbungen aus fünf Ländern lesen. Die besondere Herausforderung: Die Hälfte der Einsendungen traf innerhalb der letzten zehn Tage der Frist ein. 124 Exposés, 124 Leseproben, das waren 2096 Normseiten, die alle mit der gleichen Neutralität und Aufmerksamkeit gelesen werden wollten. Dazu kamen der Sommer mit den Ferien und die eine oder andere Krankheit. Die unermüdliche Jury ließ sich aber nicht aufhalten. Zoom-Meetings mit Diskussionen um zu vergebene Punkte, verschiedene Geschmäcker, viel Spannung und Vergnügen an den gelesenen Texten haben den fünf Mörderischen Schwestern Freude bereitet. So unterschiedlich wie die persönlichen Vorlieben der Jurorinnen sind auch die Beiträge der Longlist.

Sie führen uns in verschiedene Zeiten:

  • Stückweise Mord (historisch) von Gudrun Wieser aus Graz, A
  • Die Tote auf dem Zahnarztstuhl spielt 1955. Von Jessica Kasimir aus Friedberg
  • Sandrot handelt 2096 auf dem Mars. Von Katharina Spangler aus Neumarkt i. d. Oberpfalz

Es ermitteln skurrile Tierfreunde:

  • Hunderundemord von Dr. Doris Brockmann aus Dorsten
  • Adelaide Peel. Rheuma, Mord und Rauhaardackel von Katie Kento aus Hamburg

Ungewöhnliche Schauplätze mit Lokalkolorit:

  • Commissaire Petit und die 40 Diamanten von Marie Perlitz aus Bremen
  • Adel verpflichtet. Ein Loire-Krimi von Ulrike Paschek aus Aschaffenburg
  • Stigmata von Pauline Turrey aus Heidelberg
  • Scapegrace von Nina Röttger aus Troisdorf

Themen wie Gewalt gegen Frauen, Schuld und Sühne, Geschwisterzwist:

  • Femizide von Maike Möller-Engemann aus Berlin
  • Frederika von Dr. Jill Kaltenborn aus Detern
  • Die Bücher meiner Schwester vonVeronika Bauer aus Fels am Wagram, A


Wir gratulieren den Autorinnen!

Jurysekretärin Carolyn Srugies und die Jury 2022

Das Stipendium 2022

Wir schreiben jährlich ein Arbeitsstipendium in Höhe von 1.500 Euro aus, um eine Autorin bei der Arbeit bei ihrem eingereichten Krimiprojekt zu unterstützen. Ob gemütlicher Regional- oder akribischer Polizei-Krimi, ob US-inspirierter hardboiled oder nordisch-unterkühlter Roman Noir, ob humorvoller Whodunit, atemraubender Thriller oder gar eine Sammlung eigener Krimikurzgeschichten – alle Formen der Kriminalliteratur sind uns willkommen, solange sie in deutscher Sprache verfasst sind und sich an Erwachsene richten (keine Kinder- und Jugendkrimis).

 

Teilnahmebedingungen zum Arbeitsstipendium 2022

(Das Bewerbungsformular findest du nach den Teilnahmebedingungen. Bitte lies dir die Teilnahmebedingungen sorgfältig durch. Bewerbungen, die den Teilnahmebedingungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.)

Teilnahmeberechtigt sind alle Frauen, unabhängig von Alter, Wohnort und bisherigen Veröffentlichungen, die an einem in deutscher Sprache verfassten Schreibprojekt im Bereich der Spannungsliteratur arbeiten. Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist nicht erforderlich.

Ausgeschlossen von der Bewerbung sind der Vorstand der Mörderischen Schwestern, die Jurysekretärin, die Mitglieder der aktuellen Jury und die früheren Stipendiatinnen.

Deine Bewerbung besteht aus:

  • einem Exposé von max. zwei Seiten (ausschließlich Normseiten mit 30 Zeilen à max. 60 Zeichen inkl. Leerzeichen (siehe Definition von Normseiten auf Wikipedia)), anonymisiert, digital (als PDF).
    Bitte benenne das Dokument mit einem siebenstelligen Code aus Buchstaben und Nummern in folgender Form: Code- Expose.pdf
    (Beispiel: KKudlH3-Expose.pdf). Der Code ist in jeder Kopfzeile des Dokuments zu wiederholen.
  • einer Leseprobe des Textes von max. 15 Seiten (Normseiten, s.o.), an dem du im Rahmen des Stipendiums arbeiten willst, anonymisiert, digital (als PDF). Bitte benenne das Dokument mit einem siebenstelligen Code aus Buchstaben und Nummern in folgender Form: Code-Leseprobe.pdf (Beispiel: KKudlH3-Leseprobe). Der Code ist in jeder Kopfzeile des Dokuments zu wiederholen.
  • deine Kurzvita
  • deine Kurzbibliographie (falls vorhanden)
  • dem ausgefüllten Bewerbungsformular (Datenblatt)

Bitte stelle sicher, dass der selbstgewählte Code keine Rückschlüsse auf deinen Namen, Wohnort oder Geburtsdatum zulässt. Bitte nutze nur Zeichen der Normtastaturund überprüfe, dass die Dokumente durchgängig anonymisiert sind.
Probe: Beim Öffnen der pdf-Datei ist unter Datei  ->öffnen mit  z.B. Adobe Reader unter Datei -> Eigenschaften ->Beschreibung der Name der Bewerberin zu erkennen. Nicht anonymisierte Beiträge werden von uns mit der Bitte um Nachbearbeitung kommentiert zurückgesendet.

Die Jurorinnen erhalten nur die anonymisierten Dokumente.

Falls du dich mit einem Folge-Krimi aus einer veröffentlichten Reihe bewirbst, ändere bitte die Namen der aus der Reihe bekannten Protagonisten in der Leseprobe und im Exposé ab.

Die Bewerbungsfrist beginnt am 15. März 2022 und endet am 15. Juni 2022.

Hinweis: Wir akzeptieren nur Einsendungen per E-Mail an die Adresse bewerbung-stipendiumⒶmoerderische-schwestern.eu
Sollte dir die digitalisierte Abgabe aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, bitten wir dich, Rücksprache mit unserer Jurysekretärin Carolyn Srugies (stipendium@moerderische-schwestern.eu) zu halten.


Die Longlist veröffentlichen wir am 15.September auf unserer Website. Die Shortlist geben wir am Mittwoch, den 19. Oktober live am Eröffnungstag der Frankfurter Buchmesse bekannt.

Die Stipendiatin wird live am Publikumssamstag der Frankfurter Buchmesse am 22. Oktober 2022 und zeitgleich auf unserer Webseite bekanntgegeben.

Neben der finanziellen Unterstützung von 1.500 € (verteilt auf die Monate Dezember 2022, Januar und Februar 2023) erhält die Stipendiatin eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern.
Als zusätzlichen Bonus bekommt die Gewinnerin auf Wunsch ein kostenloses Lesecoaching durch die Schauspielerin und Mörderische SchwesterUlrike Bliefert:www.ulrike-bliefert.de. Das Coaching findet in Penzlin/ Mecklenburg statt und beinhaltet eine oder zwei Übernachtungen bei der Schauspielerin. Lediglich für die An- und Abreise muss die Preisträgerin selbst Sorge tragen. 

Im Gegenzug verpflichtet sich die Stipendiatin, ihr Projekt im Rahmen der Vollversammlung (VV) der Mörderischen Schwestern vorzustellen.
Die Kosten für die VV vom 18.11.-20.11.2022 (Anreise und Übernachtung am geplanten Veranstaltungsort Bad Vilbel) werden vom Verein getragen. Im Falle der Veröffentlichung des geförderten Projektes verpflichtet sich die Stipendiatin zudem, folgenden Hinweis in ihr Buch aufzunehmen: "Dieses Buch wurde gefördert durch ein Stipendium der Mörderischen Schwestern e. V." Zu diesem Zweck darf sie das Logo des Vereins nutzen.

Das Stipendium wird dem Vereinszweck folgend ausschließlich an Frauen vergeben.

Solltest du weitere Fragen zum Stipendium haben, wende dich bitte per Mail an die Jury-Sekretärin Carolyn Srugies: stipendiumⒶmoerderische-schwestern.eu

 

Zum Bewerbungsformular

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Zweck des Arbeitsstipendiums

Unser Stipendium soll der Autorin Freiräume zum Schreiben schaffen, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können, die sie sonst durch verschiedene Verpflichtungen nicht immer hätte“, erklärt die Präsidentin der Mörderischen Schwestern, Pupuze Berber. „Unser Stipendium enthält keine Beschränkungen wie einen ortsgebundenen Aufenthalt oder andere Voraussetzungen, somit haben bei uns auch Frauen eine Chance, die aufgrund ihrer familiären Situation von vielen anderen Stipendien ausgeschlossen wären.“

Die Mörderischen Schwestern schreiben ihr Arbeitsstipendium 2022 bereits zum neunten Mal aus. Die Auszeichnung mit dem Stipendium kann gerade in diesen schweren Zeiten für Autorinnen eine Motivation zum Durchhalten und Weiterschreiben sein. 

Viele der bisherigen Stipendiatinnen, darunter Anke Laufer, Marlen Schachinger, Patricia Holland Moritz, Anne von Vaszary und Laura Noll, haben ihre Werke seit der Förderung veröffentlicht.“

Die Jury 2022

Die Jury für das Stipendium 2022 besteht aus:

Anke Küpper
Andrea Z. Rhein
B. B. Scharp
Sabine Weiß
Manuela Wirtz

Unsere Stipendiatinnen

Vorstellung der Stipendiatinnen und ihrer Projekte

Seit 2014 vergeben die Mörderischen Schwestern ein Arbeitsstipendium. Hier könnt ihr die Details zu den Stipendiatinnen, ihren Projekten und Jurybegründungen nachlesen.