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Buchtipp des Monats

Die Mörderischen Schwestern Hannelore Koch und Barbara Weiß und libro fantastico - Ihre Buchhandlung im Internet - empfehlen ...


Juli Zeh: Leere Herzen

Die Mörderischen Schwestern Hannelore Koch (links) und Barbara Weiß empfehlen den Thriller "Leere Herzen“ von Juli Zeh
(c) libro fantastico


„Leere Herzen“ ist ein unheimliches Gedankenexperiment, das vom Bekannten ausgeht und es in eine bisher nicht gedachte Richtung weiterentwickelt.

Deutschland in knapp 10 Jahren: Nationalismus, Populismus, durch das Internet gesteuerte Wahlen, Orientierungslosigkeit und Politikverdrossenheit haben in der Gesellschaft zu verheerenden Konsequenzen geführt. Die Partei der Besorgte-Bürger-Bewegung regiert das Land und treibt die Auflösung der Demokratie stetig voran.

Diese Themen könnten deprimieren, hätte die Autorin nicht einen äußerst spannenden Thriller daraus gestaltet: Der Sog, in den das Buch Leser*innen zieht, zeigt Juli Zehs schriftstellerische Meisterschaft. Begierig folgt man ihrem Gedankenexperiment. Ein kluger, mutiger Blick in die Zukunft, sprachlich auf den Punkt gebracht.

Frei von einem nur ansatzweise erhobenen moralischen Zeigefinger der Autorin ist am Ende  die Ethik, die Moral der Leser*innen gefragt. „Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die so tun, als könnte man dieser durchgedrehten Welt mit Haltung begegnen.“ Ein Buch, das herausfordert.

Spannendes Lesen wünscht
Barbara Weiß
Buchhandlung libro fantastico

Juli Zeh: Leere Herzen, btb
Erschienen: 08. April 2019 (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-442-71838-2
352 Seiten, Paperback
Preis: 11,00 €

libro fantastico
Barbara Weiß
Spilhofstr. 68
81927 München
www.libro-fantastico.de
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Aktuelles

Foto: Hajotthu [CC BY-SA 3.0 ]

14. Juister Krimifestival

Mörderische Schwester Sybil Quinke war in krimineller Mission auf Juist unterwegs - beim 14. Juister Krimifestival.

Hier geht's zu Sybils Bericht
(c) Bayreuth2009 [CC BY 3.0 ]

»Urheberrecht« - und was steckt wirklich dahinter!

Podiumsdiskussion (Veranstaltung des Netzwerk Autorenrechte) auf der Frankfurter Buchmesse

zum Thema: „Urhebervertragsrecht und Paragraph 17 der EU Richtlinie“ - es werden Pro und Contra gängiger Thesen diskutiert.

Weitere Infos zu Teilnehmer*innen, Ort und Zeit

Nachruf

Unsere Schwester Fredrika Gers aus der Regio-Gruppe Bayern ist vor einigen Tagen verstorben.
Wir bedauern ihren viel zu frühen Tod und fühlen mit ihren Angehörigen und Freund*innen.

Fredrika ist in Hamburg geboren und später nach Bayern gezogen. Dort hat sie ihre Liebe zu den Bergen entdeckt.
Bereits als Kind fing sie mit dem Schreiben an, und wurde später, vor allem mit ihren Alpenkrimis um Kommissar Holzhammer, sehr erfolgreich.
Aber sie unternahm auch Ausflüge in andere Genres. Zum Beispiel beschäftigte sie sich bereits 1986 mit der virtuellen Welt und verfasste zwei Jugendkrimis zu der Thematik, die bei Computerfreaks Kultstatus erreichten.

Ihr Tod ist auch für viele Leser*innen ein großer Verlust.

(c) privat

Arbeitsstipendium 2019 geht an Tatjana Marti

Mit ihrem Arbeitsstipendium fördern die Mörderischen Schwestern e.V. in diesem Jahr Tatjana Marti aus Wendelstein bei Nürnberg. Die Nachwuchsautorin überzeugte die Jury mit ihrem Romanprojekt Quicksand, einem politischen Krimi über den Terrorismus der dritten Generation der „Roten Armee Fraktion“ (RAF).

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