Wiebke Salzmann

Aufgewachsen bin ich in Mönchengladbach (Jahrgang 1964), habe Braunschweig Physik studiert und meinen Mann kennengelernt und wohne seit 1998 in Mönchhagen bei Rostock.

Als es mich an die Ostseeküste verschlug, kannte ich hier keinen Menschen. Um das zu ändern, belegte ich einen Französischkurs, wo ich dann nicht nur sehr gute Freunde, sondern auch zum Schreiben fand.
Unserer Dozentin fiel nämlich eines Tages nichts Besseres ein, als uns über die Semesterferien ein Märchen schreiben zu lassen. (Auf Französisch, versteht sich. Was ich heute nicht mehr könnte.) Von den 3 Monaten Ferien habe ich 2 Monate lang geflucht über diese bescheuerte Idee. Und irgendwann im 3. Monat hatte ich mitten im Wald der Rostocker Heide plötzlich die Idee zu einem Märchen.

Seitdem schreibe ich regelmäßig; zuerst Märchen und Fantasy, seit einiger Zeit jedoch überwiegend  Kurzkrimis. Immer wieder nehme ich mir vor, mal etwas Ernsthaftes zu Papier zu bringen, aber es wird meist was Komisches.

Wenn ich nicht schreibe, schreibe ich meist auch - ich lektoriere und schreibe Texte aus Mathematik und Physik (Lernhilfen, Lexikonartikel, Zeitschriftenbeiträge, Sachbücher usw.); mache die Öffentlichkeitsarbeit für die freiwillige Feuerwehr unseres Dorfes und arbeite an der Dorfchronik. Wenn ich tatsächlich mal überhaupt nicht schreibe, wandere ich mit meinem Mann durch die Rostocker Heide oder arbeite in unserem großen Garten.

Veröffentlicht habe ich bislang physikalische Kurzgeschichten in der Zeitschrift "Physik in unserer Zeit" und als Buch bei Wiley-VCH, sowie Märchen und Kurzkrimis in Anthologien.

Beispiele gibt es hier: http://www.text-wirkerei.de