Hilfe, die Steuer ruft!

 

Die 5 größten Fehler, die Autorinnen im Zusammenhang mit ihrer Steuer machen können ...

„Alle Jahre wieder“ verlangt das Finanzamt nach Ihrer Steuererklärung. Ein Thema, das sonst so – literarisch – kaltblütig mordenden Autorinnen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Dabei ist die Angst völlig unbegründet, denn es gibt nicht nur für Kriminalromane Rezepte, sondern auch für den Umgang mit der Steuer. Auch hier gibt es „dos und don´ts“, durch die eine Steuererklärung entweder Geld sparen kann – oder Geld kostet. Und das natürlich alles ganz legal.

Doch was sind die fünf verhängnisvollsten Fehler, die Autorinnen im Zusammenhang mit ihrer Steuer machen können?

1.     „Sich mit der Steuer zu beschäftigen rentiert sich ja eh nicht.“ „Was kann ich denn schon absetzen?“ Dabei haben gerade Autorinnen oft eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf legalem Weg Steuern zu sparen und ihr hart verdientes Geld für eigene Belange verwenden zu können. Und das sollte Ihnen schon mal „einen Tag mit Steuern“ wert sein.

2.     „Das Finanzamt erkennt meine Ausgaben doch eh nicht an.“ Das mag zum Teil stimmen. Grund hierfür ist jedoch oft, dass die Ausgaben nicht ausreichend belegt und begründet werden. Deshalb ist es wichtig, Ihrem Sachbearbeiter die Belege (Rechnungen) beizulegen und auch dazu zu schreiben, warum beispielsweise die Recherchereise für Ihr neues Buch unbedingt notwendig war. Und schreiben ist ja die Tätigkeit, mit der Sie Ihr tägliches Brot verdienen – das sollten Sie auch für das Sahnehäubchen Steuersparen nutzen!

3.     Dem Finanzamt alles glauben: Jeder zweite Steuerbescheid ist falsch. Das ist kein Plot für eine Räuberpistole, sondern Realität. Deshalb den Bescheid – insbesondere die Begründung – immer mit wachem Auge durchlesen und auch in den Berechnungen mit den Zahlen aus der eigenen Steuererklärung vergleichen

4.     Damit im Zusammenhang steht auch der nächste Fehler: Sich nicht trauen. Oftmals wird der Fehler, gerade auch, wenn er nicht so groß ist, einfach so „geschluckt“, denn die Angst vor dem „übermächtigen Gegner Finanzamt“ ist groß, und „was kann ich als bürokratiegeplagter Autor schon dagegen tun?“

Hier lautet die Antwort: „Einiges. Sie müssen nur wissen, was.“

5.     Sich nicht selbst informieren. „Mein Partner/Steuerberater macht die Steuer für uns beide.“ Das mag zwar praktisch sein, aber: kennt sich Ihr Partner/Steuerberater mit den Besonderheiten der Autorentätigkeit aus? Ist Ihr Steuerberater auf die Feinheiten Ihres Berufs spezialisiert? Testen Sie ihn und stellen Sie ihm Fragen nach möglichen Besonderheiten.

Sie haben nach der Lektüre dieser Zeilen:

1.     Blut geleckt?

2.     Lust zum Schreiben?

3.     Einen kritischen Blick?

4.     Mut?

5.     Bereitschaft, sich selbst zu informieren?

Dann hat dieser Artikel schon einiges erreicht.

Und wenn Sie jetzt noch mehr erfahren wollen, lohnt sich ein Blick in „Der Autor und das liebe Geld – Steuerratgeber für Autoren“ von Annette Warsönke, die neben ihrem Dasein als Mörderische Schwester auch noch Licht in den Steuerdschungel bringt.

Mehr unter www.ra-warsoenke.de