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Herzlich willkommen auf der Website der Mörderischen Schwestern!
| Ein paar Worte zur aktuellen Debatte um das Urheberrecht |
Das Internet ist ohne Frage zu einem unverzichtbaren Medium nicht nur für AutorInnen geworden. Ohne diese Plattform wäre ein Netzwerk wie das der Mörderischen Schwestern in diesem Umfang nicht denkbar. Aber das World Wide Web hat auch seine Tücken. So ist es problemlos möglich geistiges Eigentum wie Musik, Filme und Texte zu kopieren und zu verbreiten, was auch häufig genug vorkommt, obwohl dies zurzeit in Deutschland strafrechtlich verfolgt wird. Würde das Urheberrecht nun, wie einige deutsche Parteien anstreben, wesentlich gelockert und diese Raubkopien legalisiert, bzw. der Zeitraum, in dem geistiges Eigentum geschützt ist, wesentlich reduziert werden, stellt sich die Frage, wovon AutorInnen ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. Auch heutzutage können die wenigsten nur von den Buchverkäufen leben. Auf der einen Seite schmückt sich die Politik mit den Kulturschaffenden und auf der anderen Seite gibt es Bestrebungen, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen. Das passt nicht zusammen. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann dies auf der Facebookseite tun, die von den Syndikatsmitgliedern Angela Eßer, Nina George und Christiane Dieckerhoff eingerichtet wurde: https://www.facebook.com ... Zur Zeit wird an einem „Aktionsbündnis Urheberrecht“ gearbeitet, in dem sich viele deutschsprachige AutorInnenverbände beteiligen, auch wir Mörderische Schwestern. Herzliche Grüße |
Wir sind ein deutschsprachiges europäisches Netzwerk. Zu uns gehören Autorinnen, Leserinnen, Bücherfrauen - (alle mit einer Vorliebe für Krimis) - und Spezialistinnen aus kriminologischen, juristischen, medizinischen, psychologischen und journalistischen Berufen. Wir alle sind der kriminalistischen Literatur und Fiktion verfallen. Unser gemeinsames Ziel ist es, dem von Frauen geschriebenen Krimi die ihm gebührende Öffentlichkeit zu verschaffen.
Wir arbeiten, schreiben, lesen hauptsächlich auf deutsch in den drei deutschsprachigen Ländern.
Wir unterstützen uns gegenseitig, indem wir:
- in regelmäßigen Pressemitteilungen die Medien auf unsere (über)regionalen Veranstaltungen und andere Aktivitäten aufmerksam machen
- aktiv für 50 % Marktanteil bei Rezensionen und Werbung kämpfen
- einander bei der Recherche unterstützen
- ein individuell gestaltetes einjähriges Mentoringprogramm für Nachwuchsautorinnen anbieten
- uns in regionalen Gruppen für den persönlichen Austausch organisieren
- eine jährliche Vollversammlung mit Seminaren, Vorträgen und öffentlichen Lesungen („Ladies Crime Nights“) und einem internen Fest veranstalten
- die Kontakte mit literarischen Institutionen und Wissenschaftlerinnen suchen und pflegen
- ein privates Archiv aufbauen, das eine Quelle für LiteraturwissenschaftlerInnen sein soll
- den Austausch mit Kolleginnen aus anderen europäischen Ländern und aller Welt pflegen
- uns auf einer internen Mailingliste und in einem Forum fachlich austauschen
- alle 3 Jahre die „Goldene Auguste“ als Preis für eine Person verleihen, die sich um den von Frauen geschriebenen Krimi verdient gemacht hat.
Wir sind ein gemeinnütziges Netzwerk, dessen Stärke in der Vielfalt der fast 450 Mitglieder und dem unentgeltlichen Engagement Vieler liegt.
Mailen Sie uns, wenn Sie mit Kolleginnen fachsimpeln wollen und Fragen literaturwissenschaftlicher, soziologischer, journalistischer Art haben!
Unsere Struktur und Ansprechpartnerinnen finden Sie unter dem Menüpunkt „Wer wir sind“ beim Stichwort „Organisation“. Das Stichwort „Geschichte“ liefert Ihnen einen chronologischen Überblick über unser Netzwerk. Unter „Mitgliedschaft“ beantworten wir Ihre Fragen zu Beitritt und Beitrag. Auf der „Mitgliedsliste“ finden Sie unsere Namen, die Sie auch zu unseren Veröffentlichungen führen.
Unter dem Menüpunkt „Was wir schreiben“ stehen unsere „Neuerscheinungen“ und unser „Werkverzeichnis“.
Der Menüpunkt „Was wir tun“ umfasst eine „Landkarte“ zu unserer geografischen Verteilung sowie einen Auszug aus unserem internen Newsletter „Mordio“.
Seit 2009 verleiht unser Netzwerk alle drei Jahre den Preis "Die goldene Auguste" an eine Person, die sich um den Krimi von Frauen verdient gemacht hat. Erste Preisträgerin war die Programmleiterin des Ariadne-Verlages Else Laudan. Ihr wurde die von der österreichischen Autorin und Vergolderin Elisabeth Fischer gestaltete Statue auf einer Ladies Crime Night im November in Düsseldorf verliehen. Auguste Groner, die Namensgeberin des Preises, war die erste Krimiautorin, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts, einen Serienpolizisten einführte.
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Pressemitteilungen, finden Sie bei Terminen eine Krimiveranstaltung in Ihrer Nähe und stöbern Sie in unseren zahlreichen Links zum Thema Krimi, Schreiben und Recherchieren.
letztes Update: 16.05.2013

