Wir vergeben jährlich ein Arbeitsstipendium für einen von einer Frau in deutscher Sprache verfassten Roman im Bereich der Spannungsliteratur. Bewerben können sich alle Autorinnen, die in deutscher Sprache schreiben, ohne Alters-, Wohnort- oder sonstige Beschränkung, die bei den meisten anderen Stipendien ein Hindernis für viele Bewerberinnen darstellt. Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist für eine Bewerbung um das Stipendium nicht erforderlich.
Dein Thriller bringt die Leser:innen um den nächtlichen Schlaf? In deinem Cosy-Krimi wird gemütlich gestrickt und mithilfe ‚kleiner grauer Zellen` ermittelt? Deine Protagonistin, dein Protagonist recherchiert in düsteren Weinkellern, auf englischen Landsitzen oder in mittelalterlichen Kleinstädten? Das Projekt darf dystopisch und futuristisch sein, ebenso wie ein psychologischer Spannungsroman oder ein historischer Krimi. Überrasche die Jury mit deinen Tatorten und führe sie in düstere Moore, verschneite Gebirge, heimelige Dörfer oder ferne Galaxien. Anthologien sind ebenfalls willkommen.
Alle Formen der Kriminalliteratur sind erlaubt, solange sie in deutscher Sprache verfasst sind, sich an Erwachsene richten und keine Kinder- oder Jugendkrimis sind.
Die Stipendiatin (1. Platz) erhält eine finanzielle Unterstützung von 2.400 € (verteilt auf die Monate Dezember 2026, Januar und Februar 2027) und eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern.
Im Gegenzug verpflichtet sich die Stipendiatin, ihr Projekt im Rahmen des Ladies Crime Festivals (LCF) der Mörderischen Schwestern vom 30.10.2026– 1.11.2026 am geplanten Veranstaltungsort Berlin vorzustellen. Die Kosten für das LCF (Anreise per Bahn 2. Klasse innerhalb Deutschlands und zwei Übernachtungen) werden vom Verein getragen.
Die Zweitplatzierte erhält eine finanzielle Unterstützung von 500 € und eine einjährige Mitgliedschaft bei den Schwestern, die Drittplatzierte gewinnt eine einjährige Mitgliedschaft bei den Schwestern.
„Alle Autorinnen haben durch die Anonymität des Auswahlverfahrens dieselben Chancen auf einen Gewinn. Ganz gleich, ob sich eine motivierte Anfängerin oder eine erfahrene Berufsautorin bewirbt; entscheidend sind ein aussagekräftiges Exposé und eine spannende Leseprobe. Das Stipendium der Mörderischen Schwestern e.V. unterstützt jährlich Autorinnen bei ihrer Arbeit an ihrem Krimiprojekt. Auch 2026 gibt es außer dem Stipendium zwei weitere Preise. Wie uns ehemalige Bewerberinnen mitteilten, half oftmals die Nennung auf der Shortlist auf dem Weg zur Veröffentlichung“, sagt Jurysekretärin Carolyn Srugies
Deine Bewerbung besteht aus:
Die Angabe deines Klarnamens ist unbedingt erforderlich. Ausnahmen werden nicht akzeptiert. Solltest du es auf die Longlist und weiter schaffen, fragen wir, unter welchen Namen wir dich nennen dürfen.
Die Jurorinnen erhalten nur die anonymisierten Dokumente.
Falls du dich mit einem Folgekrimi aus einer bereits veröffentlichten Reihe bewirbst, ändere bitte die Namen der aus der Reihe bekannten Protagonisten in Exposé und Leseprobe ab. Achte hier auf den Titel, z.B. nicht ‚Mord im Wald – Der dritte Fall für XY …‘
Die Bewerbungsfrist beginnt am 1. März 2026 und endet am 31. Mai 2026.
Hinweis: Wir akzeptieren nur Einsendungen über unser Bewerbungsformular/ Datenblatt. Dieses wird am 1.3.2026 freigeschaltet.
Sollte dir die digitalisierte Abgabe aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, bitten wir dich, Rücksprache mit unserer Jurysekretärin unter stipendium@moerderische-schwestern.eu zu halten.
Du erhältst zeitnah eine Bestätigung mit dem Hinweis, ob deine Bewerbung den Anforderungen entspricht, oder ob du nachbessern musst.
Die Longlist veröffentlichen wir am 15. September 2026 auf unserer Website. Die Shortlist geben wir am 22. September 2026 bekannt.
Der Name der Stipendiatin und die Namen der Zweit- und Drittplatzierten werden am 30. September 2026 auf unserer Webseite angekündigt.
Die Stipendiatin (1. Preis) erhält neben der finanziellen Unterstützung von 2.400 € (verteilt auf die Monate Dezember 2026, Januar und Februar 2027) eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern.
Im Gegenzug verpflichtet sich die Stipendiatin, ihr Projekt im Rahmen des Ladies Crime Festivals (LCF) der Mörderischen Schwestern vom 30.10.2026– 1.11.2026 am geplanten Veranstaltungsort Berlin vorzustellen. Die Kosten für das LCF (Anreise per Bahn 2. Klasse innerhalb Deutschlands und zwei Übernachtungen) werden vom Verein getragen.
Die Zweitplatzierte erhält eine finanzielle Unterstützung von 500 € und eine einjährige Mitgliedschaft bei den Schwestern, die Drittplatzierte gewinnt eine einjährige Mitgliedschaft bei den Schwestern.
Im Falle der Veröffentlichung des geförderten Projektes verpflichten sich die drei Preisträgerinnen, folgenden Hinweis in ihr Buch aufzunehmen: „Dieses Buch wurde gefördert durch ein Stipendium der Mörderischen Schwestern e. V.“ Zu diesem Zweck dürfen sie das Logo des Vereins nutzen. Das Stipendium und die weiteren Preise werden dem Vereinszweck folgend ausschließlich an Frauen vergeben.
Solltest du weitere Fragen zum Stipendium haben, wende dich bitte per Mail an die Jury-Sekretärin Carolyn Srugies: stipendium@moerderische-schwestern.eu
Die Jury 2026 bestehend aus Yvonne Wüstel, Dr. Karen Hemmrich, Christina Wagner, Dr. Judith Jeske und Jeanette Fermazin, hat sich am 24. Januar zum ersten Zoom-Meeting zusammengefunden. Jurysekretärin Carolyn Srugies hat den Jurorinnen das Prozedere erläutert und die nächsten Termine festgelegt.
Yvonne, unsere ehemalige Vizepräsidentin und ehemalige Regioschwester aus Hamburg, war schon vor drei Jahren als Jurorin tätig. Zudem hat Yvonne den zweiten Platz im letzten Jahr erhalten. Yvonne schreibt unter sechs Pseudonymen in fast allen Genres. Ihr Krimi Alter Ego lautet Eva Jensen.
Karen aus Berlin ist Neurologin und Psychiaterin. Sie ist wissenschaftliche Kursleiterin und in der Erwachsenenbildung tätig. Sie hat ihre Arbeitstätigkeit reduziert und schreibt nun an einem Krimi. Karen freut sich auf die spannenden Projekte.
Christina aus Amberg hat einen Oberpfalzkrimi veröffentlicht. Sie hat unter anderem Kurzkrimis bzw. Beiträge zu Anthologien und Kurzgeschichten für Senioren verfasst. Die Jurorin ist gerne für die Schwestern Erstleserin und Schreibbuddy. Jetzt wird ihr dafür vermutlich die Zeit fehlen.
Judith aus Wuppertal ist Neurologin und Neurochirurgin und nun im wohlverdienten Ruhestand. Sie ist aktiv bei Transcrime, besucht die Fortbildungen und verfasst Kurzgeschichten. Sie ist Vielleserin, literarisch sehr interessiert und ist lebenserfahren.
Jeanette ist nicht nur frisch im Ruhestand, sondern auch ganz neu bei uns Schwestern. Die gebürtige Berliner hat als Wirtschaftsprüferin gearbeitet und wird nun die Bewerbungen prüfen. Sie lebt in Lingen im Emsland.
Alle fünf Jurorinnen freuen sich auf die Flut der eingehenden Bewerbungen.
Mit ihrem Krimi-Projekt „Phagen“ überzeugte die Autorin die fünf Jurorinnen. .
Das sagt die Jury:
Isabella Archan ist bereits eine Mörderische Schwester. Die gebürtige Österreicherin aus Graz lebt und arbeitet seit Jahren in Köln. Die vielseitige Autorin; sie ist auch Schauspielerin und Hörbuchsprecherin. Sie schreibt nicht nur Krimis um ihre Protagonistin, die „Mörder-Mitzi“, sondern verfasst unter anderem als Jette Jacobson auch Liebesromane. Für Isabella lief das Jahr 2025 sehr gut. Zusätzlich zum Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern gewann sie auch den GLAUSER-Preis in der Sparte Kurzkrimi. Herzlichen Glückwunsch!
Die diesjährige Stipendiatin Karin Müller hat die Jury mit einem Cosy-Krimi überrascht und überzeugt. Karins Roman trägt den Arbeitstitel: „Ein Medium für alle Fälle – Norma Jeanette und die Amnesie aus der Waldsiedlung“.
Pitch: Eine ausgebrannte, hellseherisch begabte Heilpraktikerin für Psychotherapie löst widerwillig die Fälle unnatürlich verstorbener Klient*innen, die nach Feierabend ihre geschlossene Praxis heimsuchen.
Eine Jurystimme: Witzig-makabere, gleichzeitig spannende Story mit faszinierenden Charakteren. Eine ungewöhnliche Story/Idee, die von Beginn an packt, überrascht und deren weiteren Verlauf sowie deren Auflösung man unbedingt lesend „erleben“ möchte.
Über die Stipendiatin:
Karin Müller hat den Abschluss Magister Artium. Sie hat als Kulturredakteurin sowohl beim Radio als auch in der Kulturredaktion der Tageszeitung Neue Presse in Hannover gearbeitet. Außerdem ist sie Heilpraktikerin für Psychotherapie. Inzwischen sind von ihr unter verschiedenen Pseudonymen über 100 Romane für Kinder und Erwachsene in unterschiedlichen Genres und Publikumsverlagen erschienen. „Ein Medium für alle Fälle …“ ist ihr erster Krimi.
Die Preisträgerin unserer diesjährigen Ausschreibung für das Arbeitsstipendium heißt Beate Fischer. Die Baden-Württembergerin arbeitet seit über 20 Jahren in einer sozialen Einrichtung in der Behindertenhilfe. Derzeit ist sie Leiterin des Büros für leichte Sprache.
Beate arbeitet als freiberufliche Lektorin, leitet als Schreibpädagogin kreative Schreibwerkstätten und Alphabetisierungskurse. Sie unterstützt als Biografin und Trainerin für Biografiearbeit Menschen dabei, sich an ihre Lebensgeschichte zu erinnern und sie aufzuschreiben. Zudem schreibt sie Kurzgeschichten und Gedichte, von denen bisher rund 15 in Anthologien veröffentlicht wurden.
Wir gratulieren Beate und freuen uns, sie bei uns im Kreis der Mörderischen Schwestern aufzunehmen. Marie wird Beate Anfang Oktober interviewen.
Das sagt die Jury:
Interessantes Projekt zur Inklusion, das bewusst in einfacher, gut verständlicher Sprache geschrieben ist. Anfangs ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, aber dann taucht man in die spannenden Kurzgeschichten ein. Die Charaktere der Leseprobe sind toll beschrieben und ermöglichen es, sich in die verschrobene Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin einzudenken.
Berührende Leseprobe in einfacher Sprache. Die Autorin gibt besonderen Menschen eine Stimme, gibt Menschen mit Handicap, Geflüchteten, Obdachlosen oder sonst wie am Rande der Gesellschaft Stehenden ihre Würde zurück, indem sie sie zu Hauptfiguren ihrer Kurzgeschichten macht. Sie zeigt sie als wertvoll und wichtig, statt hilfsbedürftig, defizitär oder gefährlich. Dabei packt sie heiße Themen wie häusliche Gewalt an. Spannend, unterhaltsam und hin und wieder auch humorvoll will sie mit ihren Geschichten die Fülle unserer Gesellschaft spiegeln. Die Texte sind bewusst in einfacher Sprache geschrieben, der gute Schreibstil zeugt aber von Können und macht auch „erfahrenen“ Lesern Freude.
Eine Kurzgeschichten Sammlung in einfacher Sprache mit Protagonisten aus Randgruppen – ein schönes Projekt mit einer tollen Intention. Die vorliegende Geschichte ist außerdem spannend und gut geschrieben, die Sichtweisen von Emma und Zarah sind ausgezeichnet dargestellt. Ich möchte mehr lesen!
Maike Möller-Engemann hat mit Femizide ein ganz heißes Eisen angefasst.“Femizide” ist ein weiblicher Kriminalroman mit Ensemblestruktur, der das Schicksal dreier Protagonistinnen mit frauenspezifischen Gewaltgeschichten auf unerwartete Weise verbindet und sie in der Mission vereint, einen Femizidtäter vor Gericht des Mordes zu überführen.
Maike Möller-Engemann * 1981 lebt und arbeitet in Berlin als Autorin und Theatermacherin.
Die Kunst des Schreibens und des Theaters beschäftigt sie bereits lebenslang. Schon als Teenager schrieb sie Gedichte und Kurzgeschichten und verschlang jede Menge Bücher. Als Dozentin vor allem im Kinder- und Jugendtheater tätig, arbeitete sie in vielen Kontexten des kreativen Schreibens mit Jugendlichen und schrieb zwischen 2012 und 2019 zahlreiche Theateradaptionen und Jugendtheaterstücke, die auch zur Aufführung kamen, so unter anderem am Performancezentrum Dresden Hellerau. Seit 2012 als leitende Choreographin und Darstellerin für das Theaterkollektiv “Panzerkreuzer Rotkäppchen” tätig, wird sie für selbiges im Jahr 2023 ihren ersten Auftrag als Autorin verwirklichen. Kreatives Schreiben unterrichtete sie im Jahr 2022 zum ersten Mal auch im universitären Kontext.
Maike bezeichnet sich selbst als Textmaschine. Ihre Tätigkeiten in London, Paris, München, New York, Minneapolis, Seattle, Kyoto, Tokyo, Seoul, New Delhi, Chennai, Rudraprayag und ihre Auszeichnungen können hier gar nicht einzeln aufgeführt werden.
Wir gratulieren und heißen dich im Kreise der ‚Mörderischen‘ ganz herzlich willkommen.
Es ist soweit: Die Stipendiums-Jury der Mörderischen Schwestern hat ein förderungswürdiges Projekt ausgewählt!
Die Mörderischen Schwestern vergeben jedes Jahr ein Arbeitsstipendium an eine Autorin. Alter und Wohnort spielen keine Rolle, denn diese Frauen sollen dabei unterstützt werden, intensiv an ihrem Werk arbeiten zu können.
Viele Stipendiatinnen konnten beispielsweise noch vor Fertigstellung ihres Manuskripts einen Verlagsvertrag unterschreiben, und eine von ihnen gewann mit ihrem geförderten Buch den Glauser-Preis.
Auch in diesem Jahr handelt es sich wieder um ein außergewöhnliches Werk.
Die Autorin Frauke Kempka entführt uns in das Land der aufgehenden Sonne. Ihre intensive Japan-Erfahrung und tiefe Einblicke in die japanische Kultur, versetzen sie in die Lage, ihre Geschichte authentisch und glaubwürdig aufzubauen und uns Gefühle und Lebensumstände ihrer Protagonisten nahezubringen.
Herzlichen Dank an die Stipendiums-Sekretärin Barbara Steuten und die fünf Jurorinnen Jutta Büsscher, Henny Hidden, Klarissa Klein, Sheila Scott und Vera Nentwich für ihre hervorragende Arbeit!
2021 steht auch das Stipendium ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der Mörderischen Schwestern.
Wir hoffen sehr, die Stipendiatin in Persona auf unserer Vollversammlung im November in Bonn begrüßen zu können.
In diesem Jahr, in dem Corona bedingt reihenweise Lesungen und Veranstaltungen wegbrechen und ein Ausverkauf der Kultur durch die Forderung nach kostenlosen Online-Lesungen befeuert wird, ist das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern ein besonders wichtiger Baustein, einer Autorin den Rücken zu stärken und die finanziellen Einbußen abzufedern.
Wir freuen uns, Kirstin Baker mit ihrem Schreibprojekt „Kein Zurück“ zum Arbeitsstipendium 2020 gratulieren zu dürfen.
Aus den 87 Einreichungen stellte die Jury eine Shortlist zusammen und einigte sich schließlich auf die Gewinnerin. Kirstin Baker, schafft in ihrem Projekt „Kein Zurück“ Figuren jenseits von Klischees und Bilder mit Sogwirkung. Mit dem Charme eines Roadmovies erzählt sie die Geschichte einer Frau, die vor ihrer Vergangenheit in einer extremistischen Untergrundorganisation flieht und einer Kommissarin auf der Suche nach dem Maulwurf, der ihre Ermittlungen im rechtsradikalen Milieu torpediert.
Virtuos gelingt es Kirstin Baker, ihre Leserschaft mit auf die Reise zu nehmen. Sie stellt uns mit der Protagonistin auf die Orkneyinseln in den Dauerregen, schickt uns mit der Ermittlerin auf die Intensivstation, um ein Opfer zu besuchen und lässt uns mit den Protagonist*innen ein Auf und Ab aus Hoffen und Bangen, Erfolg und Frustration erleben.
Dass sich hinter dem Pseudonym Kirstin Baker unsere langjährige Mörderische Schwester Sybille Baecker verbirgt und nun gekürt wird, freut uns besonders.
Herzlichen Glückwunsch.
Über die Stipendiatin:
Kirstin Baker reiste bereits in ihrer Jugend mehrfach nach England und später hatte sie auch beruflich als IT-Prozessingenieurin schon in den Regionen um London und Edinburgh zu tun. Ihr Herz schlägt für die rauen Küsten Schottlands und die Orkney-Inseln, die sie immer wieder gern und ausgiebig bereist. Ebenso hegt sie ein Faible für das schottische Lebenswasser – den Scotch Whisky. Gebürtig aus dem Emsland kommend, lebt und arbeitet sie heute als Autorin in Süddeutschland.
Als Stipendiatin für das Jahr 2019 hat die Jury die Autorin Tatjana Marti für Ihren Text „Quicksand“ ausgewählt. Die Arbeit der Jury war insofern nicht leicht, als es unter den 47 eingereichten Leseproben und Exposés mehrere sehr gute Bewerberinnen gab.
Letzten Endes aber hat „Quicksand“ die fünfköpfige Jury überzeugt. Tatjana Marti nimmt sich in ihrem Kriminalroman eines politischen Themas an, das eng mit der neuen deutschen Geschichte verbunden ist: der Terrorismus der 3. Generation der RAF.
Die Geschichte beginnt mit einem aktuellen Mord in einem Ferienhaus in St.Malo und mit dem Hinweis an das BKA, dass sich die lange gesuchte RAF-Terroristin Ruth Monschau in Frankreich aufhalte. Die deutsch-französische Zielfahnderin Irene Lamartin macht sich auf in die Bretagne, um Ruth Monschau zu finden. Natürlich hat der Mord in dem Ferienhaus auch mit Ruth Monschau zu tun, aber was, muss von dem deutsch-französischen Polizeiteam mühsam aufgedeckt werden.
Quicksand hat die Jury nicht nur durch den hochinteressanten Stoff, sondern auch durch die klare, bildhafte Sprache, die verschiedenen, gut ausgearbeiteten Erzählperspektiven und einen ausgeklügelten Spannungsbogen überzeugt.
Über die Stipendiatin:
Tatjana Marti ist in Basel geboren und in Baden aufgewachsen. Nach dem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Romanistik in Regensburg sowie einem Volontariat am Bibliographischen Institut, damals in Mannheim, folgten mehrere Auslandsaufenthalte, unter anderem als Praktikantin in einem Pariser Verlag und als Redakteurin in Florenz. Anfang der 2000er-Jahre dann zurück in Deutschland „sesshaft“ geworden und dort seit vielen Jahren als Lektorin im Bereich Kindersachbuch tätig.
Das Arbeitsstipendium 2018 in Höhe von 1.500 € geht an Laura Noll für ihr Projekt „Das Attentat“.
Unter den 65 eingereichten Arbeiten waren zahlreiche qualitativ hochwertige Einsendungen, die es der fünfköpfigen Fachjury nicht leichtmachten, eine Siegerin 2018 auszuwählen. Zu den Jurymitgliedern zählten die bekannten Krimiautorinnen Kerstin Brichzin, Deborah Emrath, Sabine Ibing, Thea Lehmann und Ulrike Wanner. Jurysekretärin: Annette Warsönke.
Das alljährlich vergebene Stipendium richtet sich explizit an Frauen, die in deutscher Sprache Romane des Bereichs Spannungsliteratur verfassen und wird unabhängig von Alters-, Wohnort- oder sonstigen Beschränkungen vergeben. Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist für eine Bewerbung um das Stipendium nicht erforderlich.
Die Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. Janet Clark erklärt die Notwendigkeit eines solchen Stipendiums in der heutigen Zeit: „Nach wie vor ist die deutschsprachige, von Frauen verfasste Kriminalliteratur in den großen Verlagshäusern, im Buchhandel und auch bei den Preisvergaben stark unterrepräsentiert. Durch dieses Stipendium möchten wir talentierten Frauen die Möglichkeit geben, einem Projekt die benötigte Extrazeit zu widmen, um qualitativ heraus zu ragen und damit einem Imagewandel der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur Vorschub zu leisten.“
Begründung der Jury
Der Roman „Das Attentat“ von Laura Noll beschäftigt sich mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte und zeigt gleichzeitig auf, wie schwer es unter einer Diktatur ist, seinem Gewissen zu folgen.
Kommissar Heinz Pannwitz soll 1942 das Attentat an Reichsprotektor Reinhard Heydrich in Prag aufklären, doch SS-Standartenführer Horst Böhme hat wenig Interesse an einer Aufklärung. Er will das Attentat zu einer Strafaktion gegen das tschechische Volk nützen. Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und den persönlichen Aufzeichnungen von Heinz Pannwitz.
Die Autorin behandelt einen Stoff, der sich stark an historische Fakten anlehnt und kaum für die Literatur adaptiert ist. Sie leistet mit ihrem Buch ein Stück Aufarbeitung der unseligen deutschen Geschichte in Tschechien, indem sie den damals beteiligten Personen wieder Leben einhaucht und für uns nacherlebbar macht, in welchen moralischen Konflikt der Kommissar gerät. Eindrücklich schildert sie, wie er versucht, gerecht und unabhängig zu ermitteln in einer Zeit, in der bereits ein falscher Satz verheerende Wirkung auf Tod und Leben vieler Menschen haben kann.
Mit einer bildgewaltigen Sprache und ihrem präzisen, ausgereiften Ausdruck konnte Frau Noll die Jury auch auf sprachlicher Ebene überzeugen und dem historischen Stoff einen angemessenen Rahmen geben.
Das Exposé und die Leseprobe haben die Jury überzeugt und wecken die Hoffnung, dass die Autorin dieses heikle Thema mit viel Fingerspitzengefühl und literarischem Können in einen großartigen Historischen Roman umsetzt.
Über die Stipendiatin:
Laura Noll, geboren 1980 in Heidelberg, wuchs in einem Elternhaus auf, in dem Ingrid Noll und Ruth Rendell zur täglichen Gute-Nacht-Lektüre gehörten. Sie studierte lateinische und griechische Philologie sowie Theologie und unterrichtet seit 2007 Latein und Religion. Mit Mann und drei Kindern lebt sie in einer süddeutschen Kleinstadt und veröffentlicht seit 2017 Erzählungen und Kurzgeschichten. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman.
Zum vierten Mal zeichneten die Mörderischen Schwestern 2017 einen Kriminalroman mit der Vergabe des Arbeitsstipendiums aus.
Dieses Jahr erreichten die Jury noch mehr Einsendungen als 2016, worüber wir uns sehr freuen. Aber dadurch wurde die Auswahl natürlich nicht leichter. Die Diskussionen waren kontrovers, aber im Endergebnis fruchtbar! Das Stipendium in Höhe von insgesamt 1.500,– Euro geht in diesem Jahr an Patricia Holland Moritz für ihr Projekt „Der unerwünschte Profiler“.
Wir gratulieren herzlich!
Begründung der Jury
„Der unerwünschte Profiler“ von Patricia Holland Moritz ist eine psychologisch tiefsinnige Betrachtung, wie ein Mensch zum Täter werden kann, und zugleich ein Stück deutsch-deutscher Wissenschaftshistorie. Der Krimi handelt von den „Eberswalder Knabenmorden“, die Erwin Hagedorn 1969 und 1971 begangen hat. Nur durch den unermüdlichen Einsatz des forensischen Psychiaters der Charité Berlin Dr. Hans Szewczyk konnte der Täter gefunden werden. Dabei musste sich Szewczyk gegen das dogmatische System der DDR durchsetzen, dessen Ideologie des Bürgers als „sozialistische Persönlichkeit“ die individuelle Erstellung eines Täterprofils mit Berücksichtigung der sozialen Herkunft des Täters geradezu verbot. Dementsprechend wurde die Mitarbeit von Szewczyk an den Fällen immer wieder unterbunden.
Die Autorin, die in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, geboren wurde, ist dem Thema vollkommen gewachsen. Sie verbindet in professioneller und spannender Weise Kriminalroman und Zeitgeschichte, indem sie die verstörenden Taten und kruden politischen Verwicklungen in lebendiger Sprache schildert. Die Autorin schafft es mit kleinen Details, die Atmosphäre der ehemaligen DDR aufleben und Figuren lebendig werden zu lassen, mit all den ideologischen, wissenschaftlichen und menschlichen Grenzen dieser Zeit. Die Geschichte der Täter- und Tatortanalysen in den 70ern in der DDR – und interessanter Weise einmal nicht in den USA mit Hochglanz-FBI-Ermittlern – wird ohne Effekthascherei erzählt und berührt gerade wegen ihrer unprätentiösen Art. Die Interaktion der Menschen in diesem Milieu verspricht interessant zu werden.
Deshalb sprechen wir unsere Empfehlung für diesen Kriminalroman aus.
Über die Stipendiatin:
Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, geboren und arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin. Sie verließ die DDR, heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands bis sie schließlich in einem großen Verlagshaus landete, in dem sie das Buchgeschäft von der Pike aus erlernte. Ihre Schreibwelt ist vielseitig: Sie bloggt den „Spirit of Kasimir“ und schreibt Artikel zum aktuellem politischen Geschehen. Außerdem ist sie Autorin und Co-Autorin von zahlreichen Veröffentlichungen. Sie bekam bereits 2006 das Arbeitsstipendium des Berliner Senats und ihr Krimi „Kältetod“ wurde 2015 von Tip zur „ausgefallensten Mordmethode“ gekürt.
Patricia Holland Moritz ist Mitglied in den AutorInnenvereinigungen Syndikat, Mörderische Schwestern e.V. und 42er Autoren e.V.
Die Mörderischen Schwestern vergeben 2016 zum dritten Mal ein Arbeitsstipendium für einen Kriminalroman oder eine Sammlung eigener Kriminalstorys.
Zahlreiche qualitativ hochwertige Einsendungen machten es der Jury nicht leicht, die Siegerin des Arbeitsstipendiums 2016 auszuwählen. Aber es ist vollbracht! Das Stipendium in Höhe von insgesamt 1.500,– Euro geht in diesem Jahr an Anne von Vaszary für ihr Projekt „Die Schnüfflerin“. Wir gratulieren herzlich und stellen in Kürze mehr Informationen zur Preisträgerin hier ein.
Begründung der Jury
„Die Schnüfflerin“ hat die Jury mit einem ungewöhnlichen und interessanten Plot überzeugt, der das sozialpsychologisch relevante Thema „Was bedeutet Familie?“ stilistisch originell und gleichzeitig handwerklich gut umgesetzt. Schon auf den wenigen Seiten erscheinen plastische und einzigartige Charaktere. Die Idee mit der schwangerschaftsbedingten Geruchssensitivität ist bestechend, ein sehr schönes Motiv, das eindeutig der weiblichen Lebenswelt entstammt. Sprachlich ist der Text professionell, inspiriert und rasant geschrieben. Die der Jury vorliegende Szene ist gekonnt spannend dargestellt und zeugt von angenehm dezentem Humor. »Die Schnüfflerin« ist eine Privatdetektivin-wider-Willen, wie sie seit dem Golden Age der weiblichen Mystery-Autorinnen immer wieder großen Anklang und eine begeisterte Leserschaft fand. Es besteht deshalb bei der Vergabe dieses Stipendiums die berechtigte Hoffnung, dass dem Stoff durch die handwerklichen Fähigkeiten der Autorin, gepaart mit dem frischen Plot und den ausgezeichneten Figurenzeichnungen, der Sprung vom anerkennenden Blick der Kolleginnen bis hin zur Aufnahme in einen Verlag und danach zum Genuss einer breiten Leserschaft gelingt.
Die Mörderischen Schwestern vergeben 2015 zum zweiten Mal ein Arbeitsstipendium für einen Kriminalroman oder eine Sammlung eigener Kriminalstorys. Aus den 72 Einsendungen (Exposé und Leseprobe) von Autorinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entschied sich die fünfköpfige Jury, bestehend aus Mörderischen Schwestern, für das Projekt „Die Andere“ von Dr. Marlen Schachinger.
Der Roman zeigt mögliche Konflikte zwischen unterschiedlichen Lebensentwürfen: Ein Paar Ende vierzig zieht aus der Stadt aufs Land und glaubt, dort eine Idylle zu finden – eine Ansicht, die die Neuankömmlinge mit einer Nachbarin, die ebenfalls aus der Stadt kommt, scheinbar teilen. Doch dann mischt sich die Nachbarin zunehmend in ihr Leben ein, bis jede Freundlichkeit wie eine Drohung wirkt. Im Lauf der Erzählung verwischen die Abgrenzungen von Kategorien wie Stadt und Land, Sein und Schein, Gut und Böse immer weiter, bis jede Zuordnung fast unmöglich wird.
Dr. Marlen Schachinger, geboren 1970, stammt aus Oberösterreich. Sie studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik in Wien und promovierte über die Lehr- und Lernbarkeit literarischen Schreibens. Seit 2000 veröffentlicht sie Romane, Erzählungen, Biographien und Sachbücher und wurde dafür bereits mehrfach ausgezeichnet. Als Co-Leiterin des Instituts für Narrative Kunst unterrichtet sie seit 2012 literarisches Schreiben und Literaturrezeption.
Begründung der Jury
Obwohl „Die Andere“ in einem beengten, privaten Umfeld spielt, öffnen sich im Sprachfluss immer wieder Fenster, die den Reichtum der Welt durchschimmern lassen. Der Rhythmus der langen Sätze schaukelt beim Lesen sanft dahin wie ein ICE durch eine Landschaft, bevor die Reisenden merken, dass sie bereits mit 300 Stundenkilometern durch einen Tunnel rasen.
Die Spannung, die durch die Sprache aufgebaut wird, zeigt sich auch in der Handlung. Das äußere Geschehen spielt sich auf einem Boden ab, der nach und nach seine Doppelnatur erkennen und ahnen lässt, wie tief die Abgründe darunter sein können. In scheinbar harmlosen Gegebenheiten spiegelt sich die Gefahr, die der Protagonistin, ihrer gesamten Existenz droht. Mit leisen Vorzeichen bricht bereits zu Beginn der Erzählung etwas Dunkles in das ländliche Idyll, in das sich die Hauptfigur mit ihrem Mann auf der Suche nach „Heilsein“ zurückzieht, nachdem erschütternde Ereignisse ihr Leben verwundet haben. Diese prägenden Erlebnisse (Verlust eines Kindes, eine gescheiterte Liebesaffäre) werden in geschickten, wie beiläufig eingeflochtenen Rückblenden nähergebracht. Die Figuren des Romans treten durch ihr Handeln, ihre Gestik und ihre Beziehungen untereinander in ihrem Wesen klar und plastisch hervor. Und auch diese (zwischenmenschlichen) Routinen spielen sich auf einem spürbar wackligen Boden ab, drohen unterschwellig zu kippen. Das Grauen kommt auf leisen Pfoten, wie es sich für das Leben auf dem Lande gehört, und wird in giftigen kleinen Dosen verabreicht.
Die Jury konnte sich der magischen Sog-, mehr noch: Strudelwirkung, die die Sprache der Autorin bereits in der eingereichten Leseprobe entfaltete, nicht entziehen und wünscht sich, dass dieser poetische, melancholische, gleichzeitig auch beunruhigende Psychothriller auf demselben Niveau vollendet wird. Wir als Mörderische Schwestern erachten das Projekt als unbedingt förderungswürdig und wollen dazu mit unserem Arbeitsstipendium gern beitragen.
Die Jury 2015 bestand aus: Anja Feldhorst, Ivonne Keller, Nicole Neubauer, Ricarda Oertel und Inge Steinmüller. Sekretariat: Almuth Heuner.
Das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das 2014 erstmalig vergeben wurde, erhält Doktor Anke Laufer für ihr Projekt „Nachtseiten“.
Begründung der Jury
Das Projekt Nachtseiten vereinigt in einem Band zwölf Kriminalerzählungen, die sich um unheimliche Todesfälle und in vielerlei Hinsicht dunkle Schauplätze drehen. Schlaglichtartig eröffnen sich dem Leser Einblicke in die Nachtseiten unserer Welt. Das klare Konzept des Exposés wird durch die Erzählungen eingelöst. Jede von ihnen ist einem gewichtigen Thema gewidmet und in einem überzeugenden und stimmigen Plot umgesetzt. Die Autorin schildert die Verbrechen eher beiläufig, doch gerade die unaufgeregte Erzählweise erzeugt ihre ganz eigene Spannung und Unheimlichkeit. Jede Story endet in einer Andeutung oder Enthüllung, die die Lesenden die Luft anhalten lässt.
Die ausgereifte Sprache und Symbolik der Texte orientiert sich an Edgar Allan Poe und Oscar Wilde und baut eine ähnlich dunkle Romantik der Atmosphäre auf. Kein Wort ist zu viel, und die sprachliche Leichtigkeit bildet einen Gegensatz zum Inhalt, der die Schwere der erzählten Verbrechen verstärkt. Mit jedem Satz lustwandelt der Text näher an die Extreme menschlicher Existenz heran, bis der letzte Absatz oder Satz schlagartig Gänsehaut hervorruft.
Auch die Figurenpsychologie orientiert sich an der klassischen Schauerromantik, doch gleichzeitig bleibt das Weibliche im Erzählen spürbar.
Auf das Erzähltempo muss man sich einlassen, genau und genüsslich lesen. Die eingereichte Leseprobe ist eine Vorschau des Vergnügens, alle von der Autorin im Exposé skizzierten Geschichten entdecken zu können.
Deshalb erachtet die Jury „Nachtseiten“ als unbedingt förderungswürdig.
Über die Stipendiatin:
Anke Laufer, geboren 1965, stammt aus Baden-Württemberg. Sie studierte Ethnologie, forschte mehrere Jahre in Peru und promovierte magna cum laude. Daneben arbeitete sie auch freiberuflich für mehrere Verlage in unterschiedlichen Funktionen. Seit 2006 veröffentlicht sie eigene literarische Texte, für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. 2012 erschien von ihr der Storyband „Die Irritation“.
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