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Mörderische Schwester

Swenja Karsten

studierte Theaterwissenschaft in Gießen, Aufbaustudium Drehbuch in Hamburg. Verdiente ihren Lebensunterhalt mit Drehbüchern für Serien, die man nicht gesehen haben muss. Zwei Spielfilme: „Grüne Wüste“ (2000) und „Die Poesie des Scheiterns“ (derzeit in der Postproduktion). Schreibt überwiegend schwarzhumorige Kurzgeschichten für Lesungen.

Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Mittelfranken. Fünf frustrierende Jahre mit dem Studium der Theaterwissenschaft in Hessen vergeudet. Aber ein Diplom mit „sehr gut“.

Aufbaustudium Drehbuch an der Hamburg Media School. Diesmal ein wunderbares, lehrreiches Studium. Noch ein Diplom mit „sehr gut“.

2005 zog ich der Arbeit wegen – für eine Festanstellung verkauft ein freiberuflicher Hungerleider seine Seele und schreibt für eine Telenovela – nach Berlin.  Der Job war ein Fiebertraum, aber in die Stadt habe ich mich sofort verliebt. Hier leben die Leute nicht, weil sie müssen. Sondern weil sie es wollen. Ich war endlich zu Hause.

2010 lockte mich eine Freundin, die ich bei besagter Telenovela kennengelernt hatte, zu den Mörderischen Schwestern. Sie tat das mit den Worten: „Willst du nicht lieber Prosa schreiben? Da redet dir kein Redakteur rein und auch kein Produzent“.  Damit hatte sie mich sofort am Haken.

Nach dem Verfassen meiner ersten Krimikurzgeschichten entdeckte ich eine alte Leidenschaft wieder: das Vorlesen.

In meiner Schulzeit hatten wir über Jahre den selben Deutschlehrer. Dieser Musterpädagoge ließ mich die Pflichtlektüre vorlesen, während er selber hinter einer Zeitung verschwand. Mir machte es Spaß und wahrscheinlich bin ich die Einzige in meiner Klasse, die sich heute noch an all die lebensfernen Novellen erinnert, die man damals in einem bayrischen Gymnasium in der Mittelstufe zu absolvieren hatte: Je weiter entfernt von der Lebensrealität eines Teenagers, umso besser.

Aber es stand auch ein Theaterstück auf dem Lehrplan: „Des Teufels General“ von Carl Zuckmayer. Das durfte ich natürlich nicht alleine vorlesen. Da mussten die Jungen ran, die aus lauter Verachtung die Dialoge noch schlechter sprachen, als sie es aus Talentlosigkeit ohnehin getan hätten.  Gleichzeitig wurde uns durch den Deutschlehrer vermittelt, dass es nur zwei Rollenfächer für Schauspielerinnen gibt: die „jugendliche Naive“ und, wenn sie älter werden, die „Salondame“ (= Hure).

So wurde ich mit 14 zur Feministin.

Und darum bin ich heute stolz, eine Mörderische Schwester zu sein.

Veröffentlichte Krimis, Thriller und Co.

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© RIKE-Grafik und ArtDirektion
Ersticken kann man auch am Lachen

Verlag: Telisto Media

Erscheinungstermin: Januar 2026

ISBN: 978-3-98849-002-5

Ersticken kann man auch am Lachen - nicht die schlechteste Art zu sterben. Trotzdem Vorsicht beim Lesen.

- Eine Oma kämpft zu Ostern mit Schokolade gegen den Selbstoptimierungswahn der Schwiegertochter.
- Im Sommerurlaub wird der Familienhund am Strand verbuddelt und mit ihm die Urlaubskasse.
- ...

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