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Das war die FrankenBuch 2026

von Hannelore Koch

Am 26. September 2026 wurde zum zweiten Mal die FrankenBuch in Nürnberg durchgeführt. Die Messe fand in der Stadtbibliothek Zentrum am Gewerbemuseumsplatz statt.

Es fällt auf, dass in der letzten Zeit überall im Land regionale Buchmessen aus dem Boden schießen – warum sollte es nicht auch eine in Nürnberg geben?  Der Messe-Boom hat viele Gründe.  Zum einen sind die großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt für Autoren*innen und das Lesepublikum oftmals zu weit weg. Und zum anderen werden die großen Events immer kostenintensiver für Aussteller*innen, gerade was die Standgebühr und sonstige Ausgaben, wie etwa Übernachts- und Anfahrtskosten, angeht.

Bei der FrankenBuch waren zahlreiche Autorengruppen mit eigenen Ständen vertreten, wie etwa „die wortkünstler“ und der Autorenverband Franken (AVF), sowie der Pegnesische Blumenorden e.V., das Collegium Nürnberger Mundartdichter, der VS-Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Regionalgruppe Mittelfranken und selbstverständlich auch die Mörderischen Schwestern e.V., Regionalgruppe Bayern.

Im Laufe des Tages hatten wir gut zu tun, Fragen zu beantworten und für neue Mitglieder zu werben. Es gab auch einige Neuanmeldungen. Viele Schwestern hatten auf der FrankenBuch einen eigenen Stand gemietet, an dem sie ihre Krimis verkauften.

Flankiert wurde die Messe von einem umfangreichen Lesungsangebot, das von den Messebesuchern sehr gerne angenommen wurde.

Wie überall auf den Buchmessen konnte man feststellen, dass der Buchmarkt derzeit von den Genres Fantasy, Romance und New Adult dominiert wird.

Es stellt sich daher die Frage, in welche Richtung sich der Krimi entwickeln wird? Wird es Genremixes geben, also Krimi mit Fantasy-Elementen? Oder werden wir klassischen Krimiautorinnen auf dem Buchmarkt zurückgedrängt werden?

Ich persönlich denke, dass der Krimi krisensicher ist, denn ein kleiner (literarischer) Mord geht immer!

 

Foto: Privat

Über die Redaktion

Der Artikel wurde verfasst von unserem Redaktionsmitglied Hannelore Koch, die auch Regiosprecherin in Bayern ist.

Unser Redaktionsmitglied Kaja Neff hat ihn editiert. Ihr neuster Thriller: Rotkäppchen ist der Wolf.