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Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern – Gewinnerin und Top 3

Die ersten drei Plätze für das Arbeitsstipendium 2026 stehen fest!

Gewinnerin der diesjährigen Ausschreibung des Arbeitsstipendiums 2026 und neue Stipendiatin ist Franziska Henze.

Herzliche Glückwünsche!

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1. Platz für: „J.P. und das tote Zebra“

Zum Projekt:

Ein toter Mann, angemalt wie ein Zebra und an einen Baum gefesselt. Im Ostseebad Hohwacht übernimmt TV-Kommissar J. P. gemeinsam mit der jungen Polizistin Finja Warns einen Fall, der sich so gar nicht nach Fernsehen anfühlt.

Franziska Henze ist promovierte Juristin. Sie lebt und arbeitet in Hamburg. Die Mörderische Schwester ist in der deutschsprachigen Spannungsliteratur bestens vernetzt: Sie ist Mitherausgeberin mehrerer Krimianthologien und engagiert sich für die Förderung des Genres. Sie schreibt Thriller und Kurzkrimis. Sie wurde bereits mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Auch bei unserer Ausschreibung ist Franziska keine Unbekannte: Bereits in den vergangenen Jahren schaffte sie es auf die Longlist.

Eine Jurystimme:

„Der Plot ist schräg, ein Cosy Crime der unterhaltsamen Art, dabei stimmig bis zur Auflösung.“

2. Platz für: „Schwarze Nacht“

Zum Projekt:

Back to the Eighties! Vor dem Hintergrund von Kohlekrise und Strukturwandel im Ruhrgebiet lässt Anke Küpper in „Schwarze Nacht“ die wilde Zeit der Achtziger wiederaufleben – und erzählt dabei einen packenden Kriminalfall.

Anke Küpper hat Germanistik und Romanistik studiert und arbeitet seit fast drei Jahrzehnten erfolgreich als Buchautorin. Neben ihren Kriminalromanen, in denen sie ihre Wahlheimat Hamburg zum Schauplatz macht, hat sie mehr als hundert Pixi-Geschichten und Sachbücher sowie zahlreiche Quizze und Spiele veröffentlicht, darunter mehrere Bestseller. Die Mörderische Schwester ist außerdem Mitherausgeberin von Kurzkrimi-Anthologien, als Literaturveranstalterin in Hamburg aktiv und leitet Schreibworkshops für Kinder und Erwachsene. Auch sie schaffte es in der Vergangenheit unter die besten Zehn.

3. Platz für: „Die Schönen des Monsieur Badeaux“

Zum Projekt: 

Ein französischer Friseur mit einem zerstörerischen Reinheitsideal beginnt im Nachkriegsdeutschland, seine Kundinnen zu töten. Eine Salonbesitzerin und ein Mann mit verdrängter Kriegsvergangenheit kommen ihm in einer Kleinstadt langsam auf die Spur – und müssen sich dabei ihrer eigenen Schuld stellen.

Ingrid Reidel wurde in Weinheim geboren. Der Fund einer Urne im Haus ihrer Großmutter brachte sie 2012 zur Kriminalliteratur. Seitdem veröffentlichte sie zahlreiche Kurzgeschichten und Beiträge in verschiedenen Anthologien. Die Mörderische Schwester wurde mehrfach bei Literaturwettbewerben ausgezeichnet und gewann 2017 den renommierten Deutschen Kurzkrimipreis „Tatort Eifel“. Im vergangenen Jahr schaffte sie es bei unserer Ausschreibung auf die Shortlist. Ingrid Reidel lebt mit ihrem Lebensgefährten auf einem ehemaligen Bauernhof in Weinheim.

Das Tolle ist: Wir werden alle drei, Franziska, Anke und Ingrid, in Berlin auf dem Ladies Crime Festival treffen und ihnen gratulieren dürfen!

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Unser Arbeitsstipendium

Wir vergeben jährlich ein Arbeitsstipendium für einen von einer Frau in deutscher Sprache verfassten Roman im Bereich der Spannungsliteratur. Bewerben können sich alle Autorinnen, die in deutscher Sprache schreiben, ohne Alters-, Wohnort- oder sonstige Beschränkung, die bei den meisten anderen Stipendien ein Hindernis für viele Bewerberinnen darstellt. Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist für eine Bewerbung um das Stipendium nicht erforderlich.

Über die Redaktion

Die Stimmen der Jury kommen von Christina Wagner, Jeannette Fermazin, Judith Jeske, Karen Hemmrich und Yvonne Wüstel.

Unsere Mörderische Schwester, Autorin und Jury-Sekretärin Carolyn Srugies hat dankenswerterweise alle Infos für diesen Artikel zusammengestellt.