von Katja Szimma
Die Bewerbungsphase für das Arbeitsstipendium 2026 der Mörderischen Schwestern e. V. beginnt bald!
Zum 13. Mal schreibt unser Verein ein Arbeitsstipendium aus, um Autorinnen bei der Arbeit bei ihren Krimiprojekten zu unterstützen. Für das Arbeitsstipendium können sich alle Autorinnen bewerben, die auf Deutsch schreiben. Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist für eine Bewerbung nicht erforderlich.
Die Mörderischen Schwestern vergeben ein Stipendiat über 2.400 € und einen zweiten Platz, der mit 500 € honoriert wird. Der dritte Platz erhält, ebenso wie die ersten beiden Plätze, eine Jahresmitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern.
Die Bewerbungsphase geht auch in diesem Jahr vom 1. März bis zum 31. Mai.
Die Bedingungen für die Bewerbung könnt ihr unter https://www.moerderische-schwestern.eu/projekte/arbeitsstipendium/ nachlesen. Dort findet ihr auch das Bewerbungsformular.
Die Jury 2026 steht bereits fest. Unsere Schwestern Yvonne Wüstel, Dr. Karen Hemmrich, Christina Wagner, Dr. Judith Jeske und Jeanette Fermazin freuen sich auf viele Bewerbungen.
Yvonne, unsere ehem. Vizepräsidentin und ehem. Regioschwester aus Hamburg, war schon vor drei Jahren als Jurorin tätig. Zudem hat Yvonne den zweiten Platz für das Arbeitsstipendium im letzten Jahr erhalten. Sie schreibt unter sechs Pseudonymen in fast allen Genres, ihr Krimi Alter Ego lautet Eva Jensen.
Karen aus Berlin ist Neurologin und Psychiaterin. Sie ist wissenschaftl. Kursleiterin und in der Erwachsenenbildung tätig und schreibt an einem Krimi.
Christina Wagner aus Amberg hat einen Oberpfalzkrimi veröffentlicht. Außerdem hat sie u. a. Kurzkrimis bzw. Beiträge zu Anthologien und Kurzgeschichten für Senioren verfasst.
Judith aus Wuppertal ist Neurologin und Neurochirurgin und nun im wohlverdienten Ruhestand. Sie ist aktiv bei Transcrime und verfasst Kurzgeschichten.
Jeanette lebt in Lingen im Emsland. Die gebürtige Berlinerin und ehem. Wirtschaftsprüferin ist frisch im Ruhestand.
Wir freuen uns über diese hochkarätige Jury und danken auch der Jurysekretärin Carolyn Srugies für ihre tatkräftige Unterstützung!
Wisst ihr noch …?
Im vergangenen November erhielt unsere Schwester Isabella Archan den ersten Platz und das Stipendiat in Höhe von 2.400 €. Sie überzeugte die damalige Jury mit ihrem Krimi-Projekt „Phagen“.
Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach dem Abitur und einem Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt Isabella in Köln, wo sie ihre Karriere als Autorin begann.
Den zweiten Platz im Jahr 2025 erhielt wie bereits erwähnt Yvonne Wüstel für „Hinter sauberen Gardinen“ und den dritten Platz Tina Pfeifer (Regio Wien/ Österreich) für „Nebeldickicht“.
Danke, liebe Carolyn, für die Infos, auf deren Grundlage dieser Artikel geschrieben wurde, und das Foto!